Das war der INNO AWARD 2021.


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14. September 2021

INNO AWARD geht an Start-up für elastische Titan-Netze in der Chirurgie

32 kreative Teams beteiligten sich 2021 an der Ausschreibung für Innovationspreis der Technologiezentren des Landes MVDie Titanium Textiles AG aus Bentwisch bei Rostock hat mit einer bahnbrechenden Technologie in der Materialentwicklung den begehrten Innovationspreis INNO AWARD gewonnen, der jährlich vom Verbund der Technologiezentren des Landes (VTMV) und Wirtschaftsförderern vergeben wird. Die vier Gründer des international tätigen Start-upUnternehmens entwickeln und produzieren elastisches Gewebe und Nahtmaterial aus 100 Prozent Titan, das vor allem für den medizinischen Einsatz gedacht ist. Die hochwertigen chirurgischen Netze aus ultradünnem Titandraht haben eine bessere Verträglichkeit und Lebensdauer als die herkömmlichen Kunststoff-Implantate. Die neuartigen Produkte werden in Russland bereits erfolgreich eingesetzt, u.a. bei Leistenbruchoperationen. Sie können aber auch die Lebensqualität von Patienten weltweit verbessern, zeigen sich die Gründer Dr. Andrey Noskov, Janos Grajetzky, Michael Haas und Christoph Ehlers überzeugt. Die Titanium Textiles AG bemühe sich derzeit um eine europäische Zulassung, erklärt Christoph Ehlers. Die Laudatio hielt Dr. Thomas Drews als Geschäftsführer der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft, der besonders das länderübergreifende Zusammen arbeiten von klugen Köpfen würdigte. Die feierliche Preisverleihung fand am Dienstag (14. September 2021) im Digitalen Innovationszentrum Alte Mensa in Greifswald statt. Der Vorsitzende des Verbundes der Technologiezentren Dr. Wolfgang Blank führte gemeinsam mit der Vizevorsitzenden Petra Ludwig durch die Veranstaltung. Sie würdigten die Leistungen junger Wissenschaftler und Gründer in Mecklenburg-Vorpommern und dankten auch den Technologiezentren des Landes, die mit ihren erfahrenen Teams beim Start in die Selbstständigkeit professionelle Unterstützung geben. Ihr Dank richtete sich auch an die Sponsoren aus der Wirtschaft, ohne die so ein Preis nicht möglich wäre: die Beratungsgesellschaft ECOVIS Grieger Mallison, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH und die Sparkasse Vorpommern.Zum neunten Mal wurde der INNO AWARD in drei Kategorien für insgesamt 18.000 Euro ausgelobt. „Der INNO AWARD wird als Preis bei jungen Kreativen immer beliebter. 32 Bewerbungen gingen in diesem Jahr bei uns ein und viele waren ausgesprochen hochkarätig“, sagte Dr. Wolfgang Blank. Petra Ludwig ergänzte: „Nicht nur die Preisgelder locken. Es hat sich herumgesprochen, dass die Technologieparks in vielfacher Hinsicht unterstützen können, mit Gewerbeflächen und Räumlichkeiten, technischer Infrastruktur und Beratungskompetenz.“ Networking erleichtere den Start ins Geschäftsleben, so Ludwig. Mit dem 2. Preis wurden am Dienstag Tino Freiheit und Björn Rüsch von der Schweriner Hydrogen Innovation GmbH geehrt. Ihr Unternehmen entwickelt Lösungen im aufstrebenden Sektor der Wasserstofftechnologie. Die Firma plant u.a. eine zukünftige Serienfertigung von PEM-Elektrolysestacks an. Die Stacks – Stapel von Brennstoffzellen - finden Anwendungen bei Wasserstoffbetankungs-, Smart-Home- und Power-to-Gas-Technologien.Den 3. Preis erhielten Benjamin Reif, Bjarne Christian Wilhelm und Andreas Wieczorke von der Sawayo GmbH in Rostock. Als Softwareentwickler helfen sie kleinen und mittelständischen Unternehmen, effektive Lösungen für das Compliance Management zu finden, das heißt, interne Richtlinien und gesetzliche Bestimmungen einzuhalten. Dies umfasst Themen wie Datenschutz, Arbeitssicherheit, Belehrungen, Arbeitszeiterfassungen und Corona-Testdokumentationen. Eine entsprechende Software ist seit Ende 2020 auf dem Markt verfügbar und wird bereits in ca. 50 Unternehmen eingesetzt.Vergeben wurde außerdem ein Sonderpreis zum Thema „Nachhaltigkeit“. Den konnte das Team von „Buddel Briesken“ aus Wismar mit einer nachhaltigen Waschmittelinnovation gewinnen, die auf Rosskastanien basiert. Wäsche waschen ohne Plastikverpackung und Umweltbelastung. Auf diese Idee kamen die Wismarer Betriebswirtschaftsstudentinnen Francis Kordel und Julia Nass. Die in Rosskastanien enthaltenen Seifenstoffe besitzen eine gute reinigende Wirkung und sind eine nachhaltige Alternative zu synthetischen Tensiden. Zudem wird das Produkt in Pfand-Glasflaschen abgefüllt. Die Herstellung erfolgt in sogenannten Mikrofabriken, die in ausgedienten Schiffscontainern deutschlandweit stationiert werden sollen. So werden kurze Transportwege und Regionalität erreicht. Eine Idee, die sich „gewaschen“ hat, meinten die Juroren der Technologiezentren.In den Gründer- und Technologiezentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern wurden in den vergangenen Jahren mehr als 2000 Unternehmen unterstützt und mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Öffentlichkeitsarbeit
Anette Pröber
Tel: 01723262318


17. Mai 2021

Gute Ideen sind immer gefragt

Das gilt erst recht ab dem 17. Mai 2021. Dann startet die Bewerbungsphase für den neunten INNO AWARD.

Der Verbund der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern (VTMV) hat gemeinsam mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft den Innovationspreis “INNO AWARD” 2021 ausgelobt. Am 17. Mai wurde auf einer Veranstaltung im Technologiezentrum Warnemünde der offizielle Bewerbungsstart verkündet. Bis Ende Juni 2021 können Existenzgründer und Jungunternehmer sowie gründungswillige Kreative von Schulen und Hochschulen ihre Projekte einreichen. Der “INNO AWARD” 2021 ist mit insgesamt 18.000 Euro dotiert und wird seit 2013 jährlich als branchenunabhängiger Innovationspreis bundesweit ausgeschrieben. Die Bewerber können aus anderen Bundesländern stammen, sollten jedoch einen Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern besitzen, erklärt der Vorsitzende des Verbundes Dr. Wolfgang Blank. Die Preisverleihung ist für den 14. September in Greifswald avisiert.Der „INNO AWARD“ trägt dazu bei, die Gründerkultur in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken, einen „coolen Start-up-Standort“ zu entwickeln, unterstreicht Petra Ludwig. Als Vizevorsitzende des Verbundes VTMV und Chefin des Technologiezentrums Warnemünde weiß sie, wie sehr junge Kreative die Förderung schätzen, die weit über das Preisgeld hinausreicht. „Wir ermuntern junge Menschen, sich nach dem Studium selbstständig zu machen und die eigenen Visionen von Zukunft umzusetzen und am Markt zu platzieren.” Dabei spielten Hochschulen und Forschungseinrichtungen, aber auch die Unternehmen im Land eine wichtige Rolle. Zudem benötigten die Gründer Finanzierungsinstrumente für die Früh- und Wachstumsphase sowie Business Angels. „Die fünf Gründer- und Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren derzeit 350 Unternehmen sind eine gute Adresse als Ansprechpartner“, erklärt Petra Ludwig. Auf den insgesamt über 61.000 Quadratmetern Produktions-, Labor- und Büroflächen gewährleisten erfahrene Teams professionelle Beratung und Unterstützung. In den Technologiezentren des VTMV wurden in den vergangenen Jahren fast 1300 Unternehmen gegründet und betreut.Der Wettbewerb um den INNO AWARD wird von Wirtschaftspartnern gefördert. Dazu zählen von Beginn an die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft MecklenburgVorpommern und das Beratungsunternehmen ECOVIS Grieger Mallison. Als ein neuer Sponsor konnte in diesem Jahr die Sparkasse Vorpommern gewonnen werden. „Die Qualität der Bewerbungen ist jedes Jahr wieder beeindruckend”, sagt Tom Streicher, Geschäftsführer bei ECOVIS. „Wenn es dann gelingt, dass sich die jungen Unternehmen am Markt etablieren, ist es auch für uns eine Erfolgsgeschichte“, sagt Dr. Thomas Drews, Geschäftsführer der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern.Zu denen, die erfolgreich unterwegs sind, gehören die Sieger des Wettbewerbs vom Jahr 2020: Biologin Raijana Schiemann, Betriebswirt Christian Baudisch. Die Absolventen der Rostocker Universität und Gründer des Startup-Unternehmens „INOVA Protein“ wollen mit einer alternativen, gesunden und vor allem umweltschonenden Proteinquelle die Ernährung revolutionieren. Die innovative Idee: die automatisierte Zucht von Insekten sowie die Herstellung und Vermarktung von Insektenmehl. Vor allem Umwelt- und Gesundheitsbewusste werden von der Entwicklung aus Mecklenburg-Vorpommern profitieren. Mit Nico Funck hat sich das Gründerteam verstärkt. Die Testphase ist abgeschlossen und Investment-Partner sind gefunden. Im neuen Gewerbegebiet Neu Roggentin bei Rostock wird die Halle für die Zucht errichtet werden, der Produktionsstart ist zu Beginn 2022 geplant. „Wir freuen uns sehr. Es braucht alles seine Zeit, aber es geht vorwärts“, sagt Raijana Schiemann. Die Abnehmer warten bereits auf das Mehl.Den zweiten Preis gewannen 2020 Moritz von Grotthus und Sascha Klement von der Lübecker Firma Bareways GmbH. Die Startup-Unternehmer entwickeln Softwarelösungen für das Routing und die Navigation in ländlichen Regionen, global und in Echtzeit. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz können sie Daten über plötzlich veränderte Wetter- und Straßenverhältnisse wie Überflutungen zur Verfügung stellen. Da 80 Prozent aller Straßen weltweit nicht asphaltiert und sehr anfällig für unvorhergesehene Wetterereignisse sind, ist das Interesse bei Nutzern groß. „Wir haben in dem vergangenen Jahr nach dem INNO AWARD viel Aufmerksamkeit erhalten, regional und überregional. Und sind guter Hoffnung, nach vielen kleineren Preisen eine größere Ausschreibung und damit genügend Kapital für die Umsetzung  unserer Ideen zu gewinnen“, sagt Moritz von Grotthus. Zudem seien die Kontakte, die sich durch den Wettbewerb ergeben, für Gründer sehr wertvoll.


Technologiezentren:

  • ICR Roggentin: Informatik Center Roggentin; Kompetenzzentrum für Softwareentwicklung und IT-Dienstleistungen auf ca. 3.200 Quadratmetern an der A19 (Rostock Süd). www.informatikcenter.de
  • TZW Warnemünde: Technologiezentrum Warnemünde; 1990 gegründet, über 80 Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern, innovativer Forschungs- und Technologiepark mit 16.000 Quadratmetern Gesamtnutzungsfläche sowie einem multivalenten Konferenzzentrum. www.tzw-info.de
  • ITC Bentwisch: Innovations- und Trendcenter GmbH; 1996 gegründet, derzeit 42 Firmen, drei Gebäude mit 6.800 Quadratmeter Fläche, 95 Prozent Vermietung, keine branchenspezifische Ausrichtung. www.itc-bentwisch.de
  • WITENO Greifswald: Wissenschafts + Technologiepark Nord Ost; Zusammenschluss von drei Greifswalder Technologie- und Gründerzentren: dem Technologiezentrum Vorpommern, dem BioTechnikum Greifswald sowie dem cowork Greifswald mit weit über 10.000 Quadratmetern Büro- und Laborflächen. www.witeno.de
  • TGZ Schwerin / Wismar: Technologie- und Gewerbezentrum Schwerin/Wismar; 1990 gegründet, bietet an den Standorten Schwerin und Wismar derzeit 110 Unternehmen auf 22.000 Quadratmetern beste Bedingungen, noch ca. 32 ha Bauland. www.tgz-mv.de

Öffentlichkeitsarbeit
Anette Pröber
Tel: 01723262318


Ältere Presseinfos

Presseinformationen zum INNO AWARD der vergangenen Jahre finden Sie unter dem entsprechenden Jahresrückblick: 2020, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013.


Weitere Downloads

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