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Termine 2017

März 7

Start Bewerbungsphase für den INNO AWARD 2017

Der 2017 nun zum fünften Mal gestiftete Innovationspreis wird offiziell gestartet.

Mai 2

Bewerbungsende für den INNO AWARD

Ablauf der Bewerbungsphase für den Innovationspreis.

Juni29

Preisverleihung INNO AWARD 2017

Die Gewinner des Innovationspreises werden diesmal in der Landeshauptstadt Schwerin gekürt: Orangerie am Schweriner Schloss, Lennéstraße, Beginn: 16 Uhr


Partner

Partner MBMV
Partner E.DIS AG
Partner Jörg Sinnig

Presseinformationen

Hier sollten Sie alle Informationen für die Veröffentlichung in den Medien finden. Alle Beiträge sind namentlich gekennzeichnet. Bitte beachten Sie Sperrfristen sowie die Nutzungsrechte.

29. Juni 2017

Preisverleihung Innovationspreis INNO AWARD 2017

Am 29. Juni 2017 wurden in der Orangerie des Schweriner Schlosses, zum fünften Mal, die Preise für den 2013 erstmals gestifteten Innovationspreis INNO AWARD verliehen. In diesem Jahr wurden 24 Projekte zur Bewertung durch die Jury zugelassen.

Nachdem im vergangenen Jahr erstmals fünf, statt nur drei Preise gekürt wurden, gab es auch in diesem Jahr eine Besonderheit: Die Jury entschied sich, einen Sonderpreis IT zu vergeben, da ein großer Teil der eingereichten Bewerberprojekte aus dem digitalen Umfeld kam, wie z.B. der Vernetzungs-, Prozess- und Serviceinnovationen. Weitere Schwerpunkte waren innovative Produktentwicklungen und verbesserten Produktionsverfahren.
Neu ist, dass die Einreichungen in diesem Jahr überwiegend aus bereits bestehenden Unternehmen kamen. Ca. ein Viertel der restlichen Bewerber plant bereits eine Firmengründung.

Die Preisträger 2017 sind:

1. Platz: „Scheitholz-Nano-BHKW“
HE Energy GmbH aus Wismar (Mecklenburg-Vorpommern)

Selbstdarstellung des Projekts: Der weltweit erste e-Kaminofen, ein Holz-Nano-Blockheizkraftwerk (BHKW), erzeugt 15 - 22 kW für die Zentralheizung, Brauchwassererwärmung und bis zu 0,5 kW Strom. Ein wesentlicher Aspekt der Neuheit ist hierbei durch die Anwendung thermoelektrischer Generatoren (TEG) gegeben, welche eine direkte Umwandlung von Wärmeenergie des Holzfeuers in elektrische Energie ermöglicht. Seit Jahrzehnten wird diese zuverlässige Technologie für die Energieversorgung von erdfernen Weltraumsonden genutzt. Das BHKW ist als "Notstrom-Aggregat" auch einsatzbereit, wenn klassische Gebäudeheizungen bei einem Netzstromausfall nicht funktionieren. Der erzeugte Strom reicht, um den häuslichen Grundbedarf für Pumpen und Heizungssteuerung, LED-Licht und kleine Verbraucher abzudecken.

2. Platz: „Druckneutrale Systeme (DNS)“
Kraken Power GmbH aus Bentwisch (Mecklenburg-Vorpommern)

Selbstdarstellung des Projekts: Druckneutrale Systeme (kurz: DNS) basieren auf einer neuen Druckkörper- und fluidfreien Technologie für den Einsatz von mechanischen, elektrischen und elektronischen Systemen im Unterwasserbereich, insbesondere für die Tiefsee bis 6.000 m. DNS steht für druckneutrale Unterwassersysteme, deren Einzelkomponenten in elastische Kunststoffe eingebettet sind. Die Baugruppen werden dabei mit einer speziellen Vakuumtechnologie vergossen.

 

3. Platz: „Duschkraft - Der Duschentfeuchter“
Duschkraft GmbH aus Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)

Selbstdarstellung des Projekts: Bei einer Dusche entsteht viel Wasserdampf, der sich im gesamten Badezimmer verteilt. Diese Feuchtigkeit führt kurzfristig zu beschlagenen Spiegeln und kann langfristig die Bildung von gesundheitsgefährdendem Schimmel begünstigen. Der DUSCHKRAFT Duschentfeuchter löst dieses Problem und ist der weltweit erste Luftentfeuchter zum direkten Einbau in die Dusche, der die Kraft des kalten Wassers nutzt. Mit dem DUSCHKRAFT Duschentfeuchter in Ihrem Badezimmer stehen Sie nie wieder vor beschlagenen Spiegeln und können jeden Morgen ohne lästiges Lüften in den Tag starten. Der DUSCHKRAFT Duschentfeuchter schützt die Gesundheit Ihrer Familie, indem er der Bildung von gesundheitsgefährdendem Schimmel effektiv vorbeugt. Die eingebaute Wärmerückgewinnung des DUSCHKRAFT Duschentfeuchters spart bei einer 10-minütigen Dusche so viel Energie, um beispielsweise Ihr Smartphone 30x komplett aufzuladen.

Sonderpreis IT: „Gebäudewert sofort“
Skendata GmbH aus Rostock (Mecklenburg-Vorpommern)

Selbstdarstellung des Projekts: Wert14 ist ein Verfahren, das in Sekundenschnelle exakte Gebäudewerte ermittelt. Die auf Geoinformatik basierende Technologie greift auf die Liegenschafts- und Katasteramtsdaten von mehr als 51 Millionen Gebäuden in Deutschland zu. Für die Erstellung der realitätsnahen Gebäudeabbilder werden zudem amtliche 3D-Gebäudedaten und Luftbilder ausgewertet. Vor allem Versicherer, Vermittler und Versicherungsmakler profitieren von mehr Sicherheit und deutlich weniger Bewertungsaufwand.

Die Verleihung des diesjährigen INNO AWARDs übernahm Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender des auslobenden Verbundes der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern (VTMV). Zusammen mit den Vertretern der drei Wirtschaftspartner: Herrn Tom Streicher von ECOVIS Grieger Mallison, Herrn Steffen Hartung von der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern (MBMV), Herrn Michael Elsholtz von der E.DIS AG sowie Herrn Jörg Sinnig, der den INNO AWARD in diesem Jahr erstmals als privater Partner unterstützt.

Dr. Blank bedankte sich bei allen Bewerbern und wünschte ihnen viel Erfolg bei der Realisierung der Projekte. „Und wie jedes Jahr betonen wir auch 2017 ausdrücklich, dass die Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern sowie auch unsere Partner aus der Wirtschaft nicht nur Preise stiften, sondern allen Bewerbern für weitere Gespräche zur Verfügung stehen.“

 

 


7. März 2017

Die Stifter des INNO AWARD wünschen den Teilnehmern auch 2017 viel Erfolg. Foto: Inno Award

Pressemitteilung Eröffnungspressekonferenz

INNO AWARD 2017 gestartet
Vorjahressieger Diaspective Vision zieht Bilanz

Heute ist die Bewerbungsphase um den 5. INNO AWARD gestartet. Es geht - wie auch die Jahre davor - um innovative Ideen, Konzepte, Produkte oder Verfahren, die noch nicht oder gerade erst in einer Firmengründung gemündet sind. Der Preis gilt bundesweit und branchenunabhängig. Gestiftet wird er in einer jährlichen Gesamthöhe von 18.000 Euro durch die Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern und Partner aus der Wirtschaft. Für den Vorjahressieger Diaspective Vision war es ein ereignisreiches Jahr.

Als kleines Medizintechnikunternehmen aus der Salzhaff-Region hat die Diaspective Vision einen beeindruckenden Start geschafft und wächst seit der Gründung im Mai 2015 kontinuierlich weiter. Am Unternehmenssitz mit eigener Produktionsstätte und Entwicklungslabor sind inzwischen 10 Mitarbeiter angesiedelt, die mit der Entwicklung, der Herstellung und dem Vertrieb der Verfahren und Produkte betraut sind.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten stehen hyperspektrale Bildgebungstechnologien, also Kameras mit denen man Bilder aufnehmen kann, die Rückschlüsse auf die chemische Beschaffenheit des abgelichteten Objekts zulassen. In der Medizin ermöglichen sie also die kontaktfreie, nichtinvasive Messung der Durchblutung, der Verteilung von Hämoglobin sowie der Oberflächenfeuchtigkeit des Gewebes. Eingesetzt werden kann dieses Verfahren zum Beispiel bei der frühen Früherkennung von Gefäßkrankheiten, bei Haut- und Organtransplantationen oder in der Wundbehandlung. Was die Ärzte und Chirurgen hier früher nur mit ihrer persönlichen Erfahrung beurteilen konnten, wird nun mit der modernen Gerätemedizin im Handumdrehen und anhand objektiver Zahlenwerte dargestellt. Die richtigen Schlüsse aus dem Datenmaterial muss der Arzt natürlich trotzdem noch ganz "analog" ziehen.

Parallel werden weitere Anwendungs- und Einsatzmöglichkeiten getestet - etwa in der Tumordiagnostik, der Überwachung der Narkosetiefe und als Mittel zur Erkennung des Keimbesatzes von Wunden. Dazu kommen die Verpflichtungen aus gemeinsamen Forschungsprojekten, die Vorbereitung von Kongressen, das Knüpfen neuer Kontakte und schließlich muss die Frage beantwortet werden, wie es wirtschaftlich weitergehen soll. Zwei strategische Mitgesellschafter sind bei Diaspective Vision inzwischen eingestiegen: ein Venture-Capital-Unternehmen sowie ein Vertriebspartner für medizinische Nischenprodukte. Demnächst soll sich ein zweiter Geschäftsführer um Markteinführung und Vertrieb kümmern - es geht aufwärts mit dem Unternehmen.

Der INNO AWARD war dabei so eine Art "Sahnehäubchen" vor der Sommerpause des vergangenen Jahres nach all den neuen Entwicklungen im Unternehmen. "Uns motiviert die Vorstellung, dass mit unserem Gerät Menschen wirklich geholfen werden kann, wie bereits mehrfach so geschehen", sagt Dr. Axel Kulcke, Geschäftsführer des Unternehmens. "Aber überrascht waren wir alle dann doch, als es wirklich der 1. Platz beim INNO AWARD wurde. Das hat uns auch einen enormen emotionalen Schub gegeben, denn es zeigt, dass nicht nur wir allein an den Wert des Produktes glauben."

"Wir freuen uns, dass den Unternehmen und Gründern unsere Auszeichnung bei der Umsetzung ihrer Ideen tatsächlich hilft", betont Dr. Blank, Vorsitzender des Verbundes der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern, die den INNO AWARD vor fünf Jahren ins Leben riefen. "Mit dem INNO AWARD wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern innovative Ideen auszeichnen und für den Standort Mecklenburg-Vorpommern werben. Den INNO AWARD zeichnet aus, dass sich bundesweit Interessenten bewerben können."

Ab sofort wird es einen zusätzlichen Sponsor des INNO AWARD geben. Neben dem  Beratungsunternehmen Ecovis Grieger Mallison, der Mittelständische Beteiligungsgesellschaft aus Schwerin und dem Energieversorger E.DIS wird Jörg Sinnig, Gründer der SIV AG aus Roggentin, dem Verbund und damit dem Innovationspreis finanziell und beratend zur Seite stehen.

Bis zum 2. Mai 2017 um 24:00 Uhr können innovative Ideen oder auch Verbesserungen bestehender Produkte und Verfahren bundesweit und ohne Branchenbeschränkungen bei der Jury eingereicht werden, so Petra Ludwig, Geschäftsführerin des Technologiezentrums in Warnemünde. Die hohe Resonanz von bislang 137 Einreichungen zeigt, dass wir den Antragstellern mit dem Preisgeld von insgesamt 18.000 Euro eine tolle Starthilfe sowie ein passgenaues Netzwerk bieten.

Sie betonte noch einmal abschließend, dass dazu ein Bewerbungsformular einzureichen sei, das auf der Website zu finden ist. Aufgrund des attraktiven Preisgeldes und des gewachsenen Renommees des INNO AWARD gehen wir auch in diesem Jahr von einer hohen Beteiligung aus.


6. März 2017

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung

Am 7. März 2017 startet die Bewerbungsphase für den fünften INNO AWARD.

Auf der morgigen Pressekonferenz gegen 10 Uhr wird die diesjährige Auslobung des Innovationspreises des VTMV mit den Partnern aus der Wirtschaft offiziell gestartet.


Ältere Presseinfos

Presseinformationen zum INNO AWARD der vergangenen Jahre finden Sie unter dem entsprechenden Jahresrückblick: 2016, 2015, 2014, 2013.


Weitere Downloads

Hier können Sie sich die Logos des INNO AWARD herunterladen. Die Nutzungsrechte sind beschränkt auf die Verwendung im inhaltlichen Kontext zur Preisverleihung. Bitte senden Sie uns ein Belegexemplar der Veröffentlichung.

 

Anbei diverse Logoversionen des Verbundes der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern (VTMV) zum Download. Verwendung auch hier nur im Themenkontext mit Beleglieferung.

 

Sollten Sie weitere Unterlagen benötigen, senden Sie uns bitte eine kurze Nachricht; wir bemühen uns um zügige Unterstützung: presse (at) inno-award.de

 

 


Fragen?

Verbund der Technologiezentren
in Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Simone Brehm
Brandteichstraße 20
17489 Greifswald

Telefon: +49 385 3993127
kontakt@inno-award.de