Das war der INNO AWARD 2020.




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Interviews mit den Gewinnern

20. Januar 2021

Interview mit Steffen Rathmann & Sakhi Ahmad Noori

3. Platz: „Speakyfox - Sprachen lernen mit bildbasierten Eselsbrücken“

Welcher Mehrwert hat sich durch die Platzierung beim INNO AWARD für Sie und Ihr Unternehmen/Projekt ergeben?

Das Unternehmen hat im Rahmen der Preisverleihung des INNO AWARDS einen kleinen Bekanntheitsschub bekommen, sodass wir ein paar Neukunden gewinnen konnten. Zudem konnten wir im Austausch mit anderen Unternehmern neue Netzwerke schließen.

Wie haben Sie das Preisgeld genutzt und welche Sachleistungen haben Sie in Anspruch genommen? Waren diese hilfreich?

Wir haben das Preisgeld zur überbrückenden Finanzierung eines der Gründer verwendet. Bezüglich der Sachleistungen wurden wir noch nicht kontaktiert.

Haben sich für Sie durch die Platzierung beim INNO AWARD nützliche Kontakte oder neue Chancen ergeben? Wie wichtig sind Ihnen diese für die Zukunft?

Wir konnten uns mit dem Bürgermeister von Rostock abstimmen, dass wir eine Möglichkeit erhalten, unsere App an einer privaten Schule zu testen. Wir bereiten uns auf diesen Test vor. Weiterhin haben wir wichtige Informationen zu weiteren regionalen und überregionalen Förderungen bekommen.

(Foto: Learnfox GmbH)


Presseinformationen

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18. Juni 2020

Rostocker Gründer gewannen Innovationspreis für Herstellung und Vermarktung von Insektenmehl

24 kreative Teams beteiligten sich an Ausschreibung zum INNO AWARD der Technologiezentren des Landes MV

Zum achten Mal wurde am Donnerstag (18.06.2020) der bei jungen Wissenschaftlern und Gründern begehrte Innovationspreis INNO AWARD vergeben, der jährlich vom Verbund der Technologiezentren des Landes Mecklenburg-Vorpommern (VTMV) gemeinsam mit Wirtschaftspartnern ausgelobt wird. Als Gewinner wurden im Technologiepark Warnemünde drei Absolventen der Rostocker Universität und Gründer des Startup-Unternehmens „INOVA Protein“ geehrt: Biologin Raijana Schiemann, Betriebswirt Christian Baudisch und Wirtschaftsingenieur Ahmed Hussein. Das junge Team will mit einer alternativen, gesunden und vor allem umweltschonenden Proteinquelle die Ernährung revolutionieren. Die innovative Idee: die automatisierte Zucht von Insekten sowie die Herstellung und Vermarktung von Insektenmehl. „Nicht nur Umwelt- und Gesundheitsbewusste werden von der Entwicklung aus MecklenburgVorpommern profitieren. Interessant dürfte das Produkt auch für Sportler, für kranke Menschen oder auch Heimtierfutterhersteller sein. Die Jury ist davon überzeugt, dass es einen großen Markt für Insektenmehl gibt“, betonte Unternehmer Jörg Sinnig, Gründer der SIV.AG und Wirtschaftspartner des Preises.

Insgesamt 24 kreative Teams mit Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern hatten sich um den Preis beworben, der in drei Kategorien vergeben wurde. Der INNO AWARD ist mit insgesamt 18.000 Euro dotiert. „Wir geben mit dem Preis jungen Menschen eine Chance, ihre kreativen Ideen oder wissenschaftlichen Ergebnisse in die Praxis zu überführen. Sie verwirklichen vielfach ihre Vision von der Zukunft”, betonte Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender des Verbundes der fünf großen Technologiezentren. Die Auszeichnung helfe jungen Wissenschaftlern, Kreativen und Gründern, ihre Innovationen als Produkte und Dienstleistungen zur Marktreife zu führen. Er wies auf die Besonderheit hin, dass der INNO AWARD seit Jahren überregional ausgeschrieben wird. Zum ersten Mal bewarb sich ein internationales Team aus Ungarn um die Auszeichnung.

Den zweiten Preis gewann Moritz von Grotthus aus Bad Doberan mit seiner Lübecker Firma Bareways GmbH. Das Startup-Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für das Routing und die Navigation in ländlichen Regionen, global und in Echtzeit. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz kann das Unternehmen Daten über plötzlich veränderte Wetter- und Straßenverhältnisse wie Überflutungen zur Verfügung stellen. Da 80 Prozent aller Straßen weltweit nicht asphaltiert und sehr anfällig für unvorhergesehene Wetterereignisse sind, ist das Interesse bei Nutzern groß.

Sprachen  lernen  in  kürzesterZeit  durch  bildbasierte  Eselsbrücken.  Die  Mediziner Steffen  Rathmann  und  Sakhi  Ahmad  Noori,  die  in  Rostock  gemeinsam  studierten, erhielten  für  die  von  ihnen  entwickelte  Lern-App „Speakyfox –Schieb  (sheep)  das Schaf“  den  dritten  Preis  des  INNO  AWARD.  Mit im  Boot  ist  bei  Speakyfox  auch Deutschlands  bekanntester  Gedächtnistrainer  Oliver  Geisselhart, durch  den   die Methodik optimiert wurde. Danach lassen sich Vokabeln vier Mal schneller einprägen, wenn sie sich im Kopf mit Bildern verbinden lassen.

Einen  Sonderpreis  gab  es  in  diesem  Jahr  für  das  Kinder-und  Jugendparlament  der Inselstadt Malchow, das sich stärker in das Stadtgeschehen einmischen möchte. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln derzeit eine Website als Ferien-und Nebenjob-plattform.  So  soll  der  Kontakt  von  Jugendlichen  zu  regionalen  Betrieben  aufgebaut werden.

Der  INNO  AWARD  schlägt  wichtige  Brücken  zwischen  Forschung  und  Wirtschaft, betonte  Claus-Ruhe  Madsen,  Oberbürgermeister  der  Hanse-und  Universitätsstadt Rostock, in seinem Grußwort. Kluge Köpfe seien im Norden herzlich willkommen. „Der Preis wird Euch helfen, Eure Visionen in zukunftsfähige Unternehmen zu verwandeln!“, sagte er an die Preisträger gewandt.

In  den  Gründer-und  Technologiezentren  des  Landes  Mecklenburg-Vorpommern wurden in den vergangenen Jahren mehr als 2000 Unternehmen unterstützt und mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen. „Diese Innovationszentren, heute würde man sie Gründerökosysteme  nennen,  gewährleisten  mit  erfahrenen  Teams  professionelle Beratung  und  helfen  beim  Finden  der  Räumlichkeiten,  passender  Infrastruktur  und Netzwerke“, erklärte Petra Ludwig, Vizevorsitzende des VTMV.

Der  Wettbewerb  um  den  INNO  AWARD  wird  unter  anderem  vom  Unternehmer Jörg Sinnig,  Gründer  der  SIV  AG,  von  der  Mittelständischen  Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern und vom Beratungsunternehmen ECOVIS Grieger Mallison unterstützt.

Öffentlichkeitsarbeit
Anette Pröber
Tel: 01723262318


4. März 2020

INNO AWARD 2020 für Existenzgründer und junge Kreative ausgelobt

Technologiezentren fördern „coolen Start-up-Standort MV“

Der Verbund der Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern (VTMV) hat gemeinsam mit Partnern aus der regionalen Wirtschaft den Innovationspreis 2020 ausgelobt. Auf einer Veranstaltung im DOCK INN Hostel in Rostock-Warnemünde informierte Petra Ludwig, Vize-Vorsitzende des Verbundes und Geschäftsführerin im Technologiezentrum Warnemünde, über den Preiswettbewerb. Der INNO AWARD 2020 ist mit insgesamt 18.000 Euro dotiert und wird seit 2013 jährlich als branchenunabhängiger Innovationspreis bundesweit ausgeschrieben. Insgesamt wurden in den Jahren ca. 150.000 Euro für herausragenden Erfindergeist ausgereicht, erklärte Petra Ludwig. Bewerben können sich mit ihren Projekten Existenzgründer und Jungunternehmer sowie gründungswillige Kreative von Schulen und Hochschulen. Die Bewerber können auch aus anderen Bundesländern stammen, sollten jedoch einen Bezug zu Mecklenburg-Vorpommern besitzen.

Der Preis trägt dazu bei, die Gründerkultur in Mecklenburg-Vorpommern zu stärken, unterstrich Petra Ludwig. „Wir arbeiten mit vielen Partnern daran, unser Land zu einem coolen Start-up-Standort zu entwickeln.” Junge Menschen würden ermuntert, sich nach dem Studium selbstständig zu machen und die eigenen Träume und Visionen von Zukunft umzusetzen. Dabei spielten Hochschulen und Forschungseinrichtungen eine wichtige Rolle. Zudem benötigten die Gründer Finanzierungsinstrumente für die Früh- und Wachstumsphase sowie Business Angels. „Die fünf Gründer- und Technologiezentren in Mecklenburg-Vorpommern mit ihren derzeit 350 Unternehmen sind eine gute Adresse als Ansprechpartner“, erklärte die Vize-Vorsitzende des Verbundes. Auf den insgesamt über 61.000 Quadratmetern Produktions-, Labor- und Büroflächen gewährleisten erfahrene Teams professionelle Beratung und Unterstützung. In den Technologiezentren des VTMV wurden in den vergangenen Jahren mehr als 2000 Unternehmen gefördert und mehr als 10.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Der Wettbewerb um den INNO AWARD wird von Wirtschaftspartnern gefördert: Unternehmer Jörg Sinnig, Gründer der SIV AG, die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern und das Beratungsunternehmen ECOVIS Grieger Mallison. „Im vergangenen Jahr hatten es die 20 Bewerber der Jury sehr schwer gemacht, die Preisträger zu ermitteln. Qualität und Vielfalt waren einfach beeindruckend“, sagte Unternehmer Jörg Sinnig. Besonders gut gefalle ihm am INNO-AWARD, dass der Preis unbürokratisch vergeben wird, Reputation und Vertrauen für gute Ideen schafft. Dr. Thomas Drews, Geschäftsführer der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern betonte, dass es inzwischen eine “kleine, aber feine Start-up-Szene” im Nordosten gäbe. Rund 50 Unternehmen seien seit 2015 finanziell gefördert und begleitet worden, zehn hätten ihren Kredit bereits zurückgezahlt. Nur vier Unternehmen mussten aufgeben, die anderen seien “auf Wachstumskurs”.
Zu denen, die erfolgreich auf dem Markt unterwegs sind, gehört die vestifi GmbH Rostock, die 2019 den INNO AWARD für ein Messgerät gewann, mit dem WLANProbleme identifiziert werden können. Nach Auswertung der in einer Box erhobenen Daten lassen sich Netzwerkprobleme effektiver finden und das WLAN-Netzwerk optimieren. “Wir haben inzwischen bundesweit Kunden in der Logistik, in Kliniken, im Bildungsbereich und in der Veranstaltungsbranche”, resümmierte Geschäftsführer Dr. Christoph Müller. Sogar Fußball-Bundesligist 1.FC Köln holte sich Rat bei den Softwareentwicklern von der Küste. “Wir fühlen uns hier im Norden wohl, hier gibt es kurze Wege und die Universität Rostock als Standortvorteil”, fügte Dr. Müller hinzu. Vor sechs Jahren gründete Sven Jantzen in Rostock die SkenData GmbH und holte sich im Informatik Center Roggentin dafür Rat und die notwendige Unterstützung. Im zweiten Anlauf klappte es 2017 auch mit dem INNO AWARD, inzwischen sind viele internationale Auszeichnungen dazugekommen. Das Unternehmen hat die Versicherungs- und Immobilienbranche mit ihrer Entwicklung revolutioniert, dennbSkenData ermöglicht zielgenaue Gebäudewertermittlungen. Viele große Branchenfirmen in Deutschland und der Schweiz vertrauen der Firma aus MV. “Wir brauchen uns mit unseren Lösungen nicht zu verstecken, können weltweit mithalten”, erklärte Jantzen.
Bewerbungen für den INNO AWARD 2020 können bis zum 30. April 2020 an den Verbund der Technologiezentren gerichtet werden. Am 18. Juni 2020 werden bei einer Festveranstaltung im Technologie- und Gewerbezentrum Wismar (TGZ) die Auszeichnungen vorgenommen.

Technologiezentren:

  • ICR Roggentin: Informatik Center Roggentin; Kompetenzzentrum für Softwareentwicklung und IT-Dienstleistungen auf ca. 3.200 Quadratmetern an der A19 (Rostock Süd). www.informatikcenter.de
  • TZW Warnemünde: Technologiezentrum Warnemünde; 1990 gegründet, über 80 Unternehmen mit rund 800 Mitarbeitern, innovativer Forschungs- und Technologiepark mit 16.000 Quadratmetern Gesamtnutzungsfläche sowie einem multivalenten Konferenzzentrum. www.tzw-info.de
  • ITC Bentwisch: Innovations- und Trendcenter GmbH; 1996 gegründet, derzeit 42 Firmen, drei Gebäude mit 6.800 Quadratmeter Fläche, 95 Prozent Vermietung, keine branchenspezifische Ausrichtung. www.itc-bentwisch.de
  • WITENO Greifswald: Wissenschafts + Technologiepark Nord Ost; Zusammenschluss von drei Greifswalder Technologie- und Gründerzentren: dem Technologiezentrum Vorpommern, dem BioTechnikum Greifswald sowie dem cowork Greifswald mit weit über 10.000 Quadratmetern Büro- und Laborflächen. www.witeno.de
  • TGZ Schwerin / Wismar: Technologie- und Gewerbezentrum Schwerin/Wismar; 1990 gegründet, bietet an den Standorten Schwerin und Wismar derzeit 110 Unternehmen auf 22.000 Quadratmetern beste Bedingungen, noch ca. 32 ha Bauland. www.tgz-mv.de

Öffentlichkeitsarbeit
Anette Pröber
Tel: 01723262318


Ältere Presseinfos

Presseinformationen zum INNO AWARD der vergangenen Jahre finden Sie unter dem entsprechenden Jahresrückblick: 2019, 2018, 2017, 2016, 2015, 2014, 2013.


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