Das war der INNO AWARD 2018.


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Termine 2018

März 6

Start Bewerbungsphase für den INNO AWARD 2018

Der 2018 zum sechsten Mal gestiftete Innovationspreis wird offiziell gestartet.

Mai 2

Bewerbungsende für den INNO AWARD

Ablauf der Bewerbungsphase für den Innovationspreis.

Juni25

Preisverleihung INNO AWARD 2018

Die Gewinner des Innovationspreises werden gekürt; der Ort wird rechtzeitig bekannt gegeben.


Partner


Interviews mit den Gewinnern

13. Februar 2019

Interview mit Jörn Winter, Ansgar Schmidt-Bleker & Klaus-Dieter Weltmann

1. Platz und Publikumspreis: „Nebula Labs“

Welcher Mehrwert hat sich durch die Platzierung beim INNO AWARD für Sie und Ihr Unternehmen/Projekt ergeben?

Zuerst einmal waren wir sehr überrascht, dass wir uns mit unserer Idee gegen die Vielzahl von sehr guten Mitbewerbern durchsetzen konnten. Gleichzeitig waren wir aber auch sehr dankbar dafür, dass die Jury unsere Idee als besonders innovativ einstufte. Dies ist für uns besonders erfreulich, da ihre Verwirklichung aufgrund von Zulassungsfragen noch einige Jahre in der Zukunft liegen wird. Es ist gut zu wissen, dass neben dem Team auch noch andere Leute von unserem Vorhaben begeistert sind und uns einen langen Atem zutrauen. Das motiviert uns sehr, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen. Besonders gefreut haben wir uns natürlich auch über die vielen Glückwünsche und anerkennenden Worte wie beispielsweise vom Greifswalder Oberbürgermeister Dr. Fassbinder.

Durch die Preisverleihung sind wir einer großen Öffentlichkeit bekannt geworden. Dies wurde durch einen anschließenden NDR Beitrag weiter verstärkt. Da wir für den zukünftigen Erfolg von Nebula Labs auf Investoren und Fördermittel angewiesen sind, war der INNO AWARD eine tolle Gelegenheit, Interessenten auf uns aufmerksam zu machen. Derzeit laufen mehrere Gespräche zur Absicherung der Finanzierung.

Der größte Mehrwert des INNO AWARDs liegt aus unserer Sicht darin, dass wir unsere Idee mit deutlich höherer Intensität verfolgt und an den Erfolg geglaubt haben. Das hat einen enormen Schub gebracht. Unser Geschäftsmodell wurde sehr viel konkreter und auch unsere Vorstellung, wie wir unser Ziel erreichen wollen, nahm klare Züge an.  Wir verstehen den Preis als Ansporn, alles dafür zu tun, unsere Vision eines neuen Händedesinfektionsverfahrens umzusetzen und in Mecklenburg-Vorpommern ein innovatives Unternehmen zu gründen.

Wie haben Sie das Preisgeld genutzt und welche Sachleistungen haben Sie in Anspruch genommen? Waren diese hilfreich?

Das Preisgeld wird uns vermutlich erst im Laufe des Novembers zur Verfügung stehen. Daher können wir derzeit noch keine Aussagen zur Verwendung tätigen. Geplant ist aber, das Preisgeld entweder für Gründungskosten oder für die Beauftragung von zulassungsrelevanten Studien zu verwenden. Bei den Sachleistungen würden wir sehr gern eine rechtliche Beratung zu den Themen Vertragsgestaltung und Unternehmensgründung in Anspruch nehmen. Zudem könnten wir uns vorstellen, das Unternehmen in Büroräumen des Technologiezentrums Vorpommern anzusiedeln.

Haben sich für Sie durch die Platzierung beim INNO AWARD nützliche Kontakte oder neue Chancen ergeben? Wie wichtig sind Ihnen diese für die Zukunft?

Mecklenburg-Vorpommern ist für Gründer ein ideales Bundesland, da hier eine Vielzahl von Förderinstrumenten und Hilfestellungen auf eine überschaubare Gründerszene treffen. Gerade persönliche Beziehungen zu den Beteiligten helfen sehr dabei, Vertrauen aufzubauen und neue interessante Menschen kennenzulernen. Dies bezieht sich nicht nur auf Investoren, Berater aus Technologiezentren und Fördereinrichtungen, sondern auch auf die Gründerszene selbst. Hier sind durch Wettbewerbe wie den INNO AWARD oder Veranstaltungen wie die Berlin Valley Tour tolle Kontakte zu anderen Gründern entstanden. Diese Gründer verfolgen ihre Ideen ebenso ehrgeizig und enthusiastisch wie wir und es macht uns jedes Mal Freude, sich mit ihnen zu unterhalten. Doch nicht nur das. Auch handfeste Kooperationen können aus solchen Kontakten entstehen. So sondieren wir momentan mit der jungen Firma GWA Hygiene GmbH aus Stralsund, wie wir gegenseitig von den Kompetenzen des anderen profitieren können, um am Ende mit einem leistungsfähigeren Produkt die Sicherheit und Anwendungsfreundlichkeit für Patienten, Pfleger und Ärzte im Bereich der Händehygiene weiter zu verbessern.

(Foto: Nebula Labs)


6. Februar 2019

Interview mit Lara Neubert, Leni Termann & Adrian Schorowski

Nachwuchspreis: „ReUse in Space“

Welcher Mehrwert hat sich durch die Platzierung beim INNO AWARD für Sie und Ihr Unternehmen/Projekt ergeben?

Die Auszeichnung beim INNO AWARD und die darauf folgenden Gespräche hatten uns zunächst mal deutlich gemacht, dass unser Projekt nicht nur bei Leuten in der Forschung Interesse geweckt hat, sondern ebenfalls bei Menschen, die zu der Zeit ebenfalls in die Geschäftswelt eingestiegen sind. Das hat uns weiter in unserem Glauben an diese Idee bestärkt.

Eine solche Auszeichnung gab uns zudem nochmal einen weiteren Schub dazu, das Projekt noch weiter voranzutreiben und noch besser weiterzuentwickeln, sodass wir auch durch den INNO AWARD an diesem Punkt angekommen sind, an dem wir in jetzt stehen.

Wie haben Sie das Preisgeld genutzt und welche Sachleistungen haben Sie in Anspruch genommen? Waren diese hilfreich?

Wir sind immer noch bei der theoretischen Planung, um bei der technischen Umsetzung möglichst wenig Fehler zu machen. Trotzdem ist das Preisgeld für uns natürlich sehr hilfreich, wir werden es voraussichtlich in Materialien investieren.

Haben sich für Sie durch die Platzierung beim INNO AWARD nützliche Kontakte oder neue Chancen ergeben? Wie wichtig sind Ihnen diese für die Zukunft?

Durch die Platzierung beim INNO AWARD bekamen wir sehr viel Aufmerksamkeit.

Da unser Bereich sehr speziell ist und ein vergleichbar kleines Klientel umfasst, ist es sehr schwierig, weitere passende Kontakte zu finden.

Trotzdem ist die Auszeichnung sehr hilfreich bei Bewerbungen oder Anschreiben, demzufolge also wichtig für die Zukunft.


31. Januar 2019

Interview mit Hannes Mirow

2. Platz: „carboskin“

Welcher Mehrwert hat sich durch die Platzierung beim INNO AWARD für Sie und Ihr Unternehmen/Projekt ergeben?

Schon für die Bewerbung war es wichtig, das Projekt immer wieder zu durchdenken und die wesentlichen Inhalte herauszustellen. Diese ständige Reflexion hilft, beim Wesentlichen zu bleiben.

Die Platzierung hat die Wahrnehmung des Projekts bei potenziellen Investoren, Interessenten, Kooperationspartnern und in der gesamten Umgebung dann noch einmal unterfüttert und merklich ein Ausrufezeichen gesetzt

Wie haben Sie das Preisgeld genutzt und welche Sachleistungen haben Sie in Anspruch genommen? Waren diese hilfreich?

Der entwickelte Schienbeinschoner wird aus Carbon und anderen High-Tech Materialien gefertigt, die eine Menge Potential bieten. Das Preisgeld ist deshalb vorwiegend in Material- und Verfahrenstests geflossen. Ein Ergebnis daraus war so vielversprechend, dass ich es derzeit zum Patent anmelde. Ohne das Preisgeld wäre das kaum möglich gewesen.

Die Sachleistungen haben wir bisher tatsächlich noch nicht abgerufen, aber da werden wir uns nochmal nach den Möglichkeiten erkundigen.

Haben sich für Sie durch die Platzierung beim INNO AWARD nützliche Kontakte oder neue Chancen ergeben? Wie wichtig sind Ihnen diese für die Zukunft?

Die Platzierung hat mehrere wertvolle Kontakte zu Persönlichkeiten zum Teil auch aus völlig anderen Fachbereichen ermöglicht. Deren neuer Blickwinkel hat wertvolle Denkanstöße und Möglichkeiten gebracht. Mit einigen stehe ich nach wie vor in Kontakt und werde mich auch in Zukunft austauschen. Insgesamt war der INNO AWARD für mich sehr lehrreich und hat Spaß gemacht. Vielen Dank an alle Beteiligten!

(Foto: carboskin)


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Ältere Presseinfos

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